SundMehr am 26.03.2010

Der Gesprächskreis SundMehr trifft sich wieder am 26.03.10 im TV-Heim in 71394 Kernen-Stetten (Am Sportplatz 4) um 20.00 Uhr.

Thema ist diesmal: „Wieviel Ernst ist im Spiel?“ – wenn er gerade noch vor

ihr und unter ihrem herablassend, beobachtenden Blick kniet und beide dann

Stunden später, nach der Session, auf Augenhöhe plaudernd, Händchen haltend und so vertraut wie auch glücklich davon schlendern, oder wenn sie von ihm

eine Schlampe geheißen wird, die es verdient hat, den Rohrstock zu bekommen, weil sie ihm unerlaubt in die Augen sah, im „realen“ Leben aber taffe Geschäftsführerin der eigenen Firma ist und er der fünfzehn Jahre jüngere Berufsanfänger der sie auf dem letzten Stammtisch mit anschließender Spielparty kennen gelernt hat.

Wie können die Leute ernst genommen werden, wenn sie zwischen so seltsamen

Zuständen – zwischen Erniedrigung und Dominanz, umschalten. Spielen die sich bei de r Session nicht nur was vor und wie können sie während der Session den realen Status verdrängen? Oder sind diejenigen, die Dominanz und Unterwerfung spielen gar keine richtigen SMer. Viele SMer sträuben sich gegen den Begriff und verwahren sich dagegen „nur“ zu spielen. Dabei „spielen“ sich vor unseren Augen, in unserem Beisein, unwirkliche Szenen ab, auf Partys oder dem Vernehmen nach im Schlafzimmer. Wird da mit Gefühlen gespielt? Aber dann macht das uns noch Spaß! Wann fühlt sich das Gut an, wann ist das plötzlich kein Spiel mehr?

Aber schließt sich „Ernst“ und „Spiel“ aus? Was macht bei SMern das Spiel
zum Spiel – oder wenn sie sich nicht als spielend betrachten wollen: wie Ernst ist es ihnen, mit ihrer Wirklichkeit? Was macht für uns, bezogen auf

SM das Spiel zum Spiel?

Um Abschätzen zu können, wie viele kommen, wäre eine kurze Rückmeldung an, info@sundmehr.de nett.

Quelle: SWL

Hamburg: Schlagzeilen-SM-Seminare August – November 2009

Nach einer Sommerpause werden die Workshops zu SM-Techniken mit Matthias T.J. Grimme wie folgt fortgesetzt:

1. Schlagzeilen SM Seminare in der Boutique Bizarre, Reeperbahn 35, 20359 Hamburg

20.08.09 Bondage Einführung Teil 1 Für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet. Hier vermitteln wir grundsätzliche Informationen zu Bondage und Seilbondage. Außerdem kann man die Grundtechniken ausprobieren bis hin zu einer einfachen Oberkörper Bondage (Takate Kote)

27.08.09 Bondage Einführung Teil 2 Für Anfänger und Fortgeschrittene.
Genauer Aufbau des Oberkörperharness (Takate Kote – 2 Seil und 3 Seil

Variante). Erste Schritte zur Suspension bzw. Hängebondage.

03.09.09 Bondage-Suspension Die Kunst seinen Partner fachgerecht hinzuhängen. Die Teilnehmer dieses Kurses sollten entweder Teil 1 oder 2 besucht haben, damit ihnen die Grundbegriffe bekannt sind.

10.09.09 Fisting – vaginal/anal Einführung in das eindringliche Spiel aller fünf Finger in die Körperöffnungen des Partners.
Mit praktischer Demonstration.

17.09.09 Pain Play – Schlaginstrumente und wie man sie richtig nutzt: Tawse, Rohrstock, Geissel, Flogger, Gerte, Single-Whip: Alle haben ihre guten und „bösen“ Seiten. Und wie bereitet man ein gutes Schmerzspiel eigentlich vor, Anfang, Steigerung, Istrumentenwechsel, Höhepunkt? Und was ist sonst noch zu beachten? Wer mag kann sein Lieblingsspielzeug mitbringen.

24.09.09 Bondage Einführung Teil 1 Für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet. Hier vermitteln wir grundsätzliche Informationen zu Bondage und Seilbondage. Außerdem kann man die Grundtechniken ausprobieren bis hin zu einer einfachen Oberkörper Bondage (Takate Kote).

01.10.09 Bondage im Liegen, Sitzen und Knien – Bondage für zu Hause und das Bett. Verschiedene Seilfessel-Techniken für den Alltag (Newaza – Bondage am Boden).

08.10.09 Bondage Einführung Teil 2 Für Anfänger und Fortgeschrittene.
Genauer Aufbau des Oberkörperharness (Takate Kote – 2 Seil und 3 Seil

Variante). Erste Schritte zur Suspension bzw. Hängebondage.

29.10.09 Klammern und Gewichte – Über Zug und Druck, Reiz und Schmerz. Einführung und Demonstration.

05.11.09 Bondage-Suspension – Die Kunst seinen Partner fachgerecht hinzuhängen.
Die Teilnehmer dieses Kurses sollten entweder Teil 1 oder 2 besucht haben, damit ihnen die Grundbegriffe bekannt sind.

2. SM Seminar bei Toxyd, Luruper Hauptstraße 50, 22547 Hamburg

19.08.09 Kalt und Heiß – Kerzenwachs und Eiswürfel – Über das Spiel mit Sinnesreizen. Einführung und Demonstration.

02.09.09 Klammern und Gewichte – Über Zug und Druck, Reiz und Schmerz. Einführung und Demonstration.

16.09.09 Bondage fürs Schlafzimmer – Fesseln im Liegen, Sitzen und Knien Einführung und Techniken

30.09.09 Nadelspiele – Alles zum scharfen Spiel mit spitzen Nadeln.
Desinfektion, Anatomie, Materialkunde und Übungs-Demonstration.

allgemeine Hinweise für obige Veranstaltungen:

Jedes Bondage-Seminar beginnt mit einer kurzen Demonstration, danach gibt es Bondage Übungsmöglichkeiten für alle. Wer kein Modell zum Fesseln mitgebracht hat, kann auch an unseren Modellen üben. Hierbei stehen wir hilfreich zu Seite, geben Tips und Anleitungen, helfen bei Unklarheiten. Wer schon immer mal selbst wissen wollte, wie sich Seile auf der Haut anfühlen, kann hier seine ersten Erfahrungen machen.

Beginn: jeweils um 20:00 Uhr
Dauer: ca. 3 Stunden

Eine Anmeldung (bei den Schlagzeilen, bei der Erotica Boutique Bizarre bzw. Toxyd) ist auf Grund der beschränkten Teilnehmerzahl (max. 14 – Toxyd 20 – Personen) unerlässlich.

Kostenbeitrag: EUR 25,- pro Person (am jeweiligen Abend zu entrichten).

Für weitere Infos:
Web: http://www.bondageproject.com/public/seminar.htm
EMail: mtjg@schlagzeilen.com
Tel.: +49-(0)40-313290 (Matthias in der Redaktion)

Quelle: SWL

Neuerscheinung „Spuren im Schnee“

Am Samstag, dem 18. April 2009 erschien im Marterpfahl Verlag:

Amara von Stein Spuren im Schnee, die schwarze Hochzeit und 9 weitere SM-Stories von Amara von Stein [überwiegend maledom] kartoniert, DIN-A 5 176 Seiten 17,- Euro ISBN 978-3-936708-57-8

Der Klappentext: „Heute war der besondere Tag. Es wurde ernst. Das Spiel hörte nun endgültig für sie auf …
Sie war voller Unruhe. Zündete sich eine Zigarette an. Eine der letzten vielleicht. Ihr Meister würde sie verbieten, ebenso wie ihre Gammelei.
Noch konnte sie einen Rückzieher machen, konnte wie eine normale Frau weiterleben. Sagte sie „Ja“, begann heute ihr neues Leben. Ein Leben, in dem ER bestimmen und (be)herrschen würde …

Entscheidet sie sich dafür, seiner EINLADUNG für DIE SCHWARZE HOCHZEIT zu
folgen, wird sie einen HAUPTGEWINN ziehen: Wie ein BILD von einer Sklavin wird sie vor SEINEM THRON stehen und IHM in einem angemessenen KLEID eine Weinprobe darreichen – ihr früheres Leben und ihr Eigensinn werden nichts mehr sein als SPUREN IM SCHNEE.
Einen Hauptgewinn zieht auf jeden Fall der Leser dieser 11 Stories …“

Quelle: SWL

Hamburg: 15.01.2009 Schlagzeilen-Kino: Die Klavierspielerin

Unter dem Motto „Licht aus – Vorhang auf – Film ab“ bringt das Schlagzeilen-Kino am Donnerstag, den 15. Januar 2009 mit Beginn um 20.00 Uhr in der UnSchlagBar (s.u.)

„Die Klavierspielerin“
Originaltitel: La Pianiste 2001, Deutschland, Frankreich, Österreich, Polen 131 Minuten
Regie: Michael Haneke
Isabelle Huppert: Erika Kohut
Annie Girardot: Ihre Mutter
Benoît Magimel: Walter Klemmer
Susanne Lothar: Frau Schober
Udo Samel: Dr. Blonskij
Anna Sigalevitch: Anna Schober
Cornelia Köndgen: Fräulein Blonskij

Es handelt sich dabei um eine Verfilmung des Romans „Die Klavierspielerin“ der österreichischen Autorin und Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek.

Die Story: Erika Kohut Isabell Huppert gibt Klavierunterricht am Konservatorium in Wien. Sie ist Anfang vierzig und lebt mit ihrer streng kontrollierenden Mutter Annie Girardot zusammen. Manchmal flieht sie aus diesem Umfeld.

Dann besucht sie Pornokinos oder Peepshows. Sexualität erlebt sie als Voyeuristin. Ihr Leben spielt sich nicht in der Welt der anderen ab.
Bis eines Tages einer ihrer Studenten Benot Magimel sich in den Kopf setzt, sie zu verführen. Zwischen Anziehung und Abstoßung wächst die Lust. Nach einem ersten missglückten Versuch der Annäherung versuchen beide das Spiel weiterzuführen und zwar jeder nach den jeweils eigenen Regeln. Es wird ein Kampf…

Über den Film: Michael Haneke erforscht die sadomasochistische Beziehung zwischen Erika und ihrer Mutter genauso wie das von Unverständnis und Intoleranz geprägte Verhältnis zwischen Erika und Walter, aber er erklärt nichts. Die Figuren bleiben ein Rätsel, dem man sich nur über ihre Darsteller nähern kann.

Isabelle Huppert und Benoit Magimel wurden beim Filmfestival in Cannes mit den Schauspielerpreisen ausgezeichnet, eine Ehrung, die mehr als nur gerechtfertigt erscheint. Alleine schon Isabelle Hupperts Mut, diese zutiefst verletzte Figur zu spielen, die sich selbst immer weiter verletzt, ist bewundernswert. Sie öffnet sich hier in einem Maße, das einen beinahe erschauern lässt. So tief kann man nur selten im Kino in die Seele eines Menschen, besonders einer Frau, blicken. Was man dabei sieht, ist natürlich schockierend, aber es geht Haneke dabei nicht um den Effekt.
Das Außergewöhnliche, das Unverständliche, auch das Obszöne werden kenntlich als ein Teil der menschlichen Natur. Die Klavierspielerin fordert von uns, den Zuschauern, die Offenheit und Toleranz, die seine Figuren eben nicht aufbringen können. (Sascha Westphal)

Weitere Infos zu diesem Film findet man bei Wikipedia unter
http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Klavierspielerin

Der Eintritt ist frei, ein kleiner Obolus in den Klingelbeutel für die Vorführrechte und die Technik ist gern gesehen.

UnSchlagBar Nobistor 36, 22767 Hamburg
Tel.: +49(0)40-31795682
Web: http://www.un-schlagbar.de/
EMail: info@un-schlagbar.de

Für weitere Infos:
EMail: geli@schlagzeilen.com
Tel.: +49(0)40-313290

Quelle: SWL

Hamburg: 19.06.2008 – Schlagzeilen-Kino „Tabubruch 1“

In der Reihe von Dokumentationen über die SM-Szene bringt das Schlagzeilen-Kino am Donnerstag, den 19. Juni 2008 mit Beginn um 20.00 Uhr in der UnSchlagBar (s.u.) einen weiteren Film des Ludwigsburger Regisseurs Gerhard Stahl: „Tabubruch 1“.

Der Kabarettist Axel Tüting, den viele sicher schon bei seinen Auftritten erlebt haben, nähert sich im Gespräch behutsam den unterschiedlichsten Menschen, die BDSM betreiben oder ausgefallene Fetische haben.

Über Coming Out und SM-Leben, Emanzipation und Verletztheit, Lust und Erotik, Freiheit und Grenzen, Hingabe und Verantwortung, sich Finden und Fallenlassen, Kontrolle und Angst, Hass und Zorn reden die Interviewten sehr offen über sich und ihre Erfahrungen.
Die Gespräche geben uns interessante Einblicke in das Leben von SMern wie wir alle es sind.

Seine sensible und ehrliche Art auf Menschen zuzugehen, öffnet und ermuntert sie, etwas mehr von ihren Gefühlen und Regungen preiszugeben, als sie vielleicht vorhatten. neben Gesprächen gewähren sie auch Einblicke in ganz private Sessions. Das Aufnahmeteam versucht sich möglichst zurückzuhalten und lässt den Akteuren Zeit, sich an sie und die Situation zu gewöhnen. Durch diese Vertrautheit kommt das Team ganz nah an die Akteure heran und lässt sie die Kamera vergessen …

Regina und Chris, Berlin
Sie: 46, dominant, sadistisch
Er: 26, devot, masochistisch Session in Folie

Kim und Victoria, Giessen Die Frauen-SM-WG

Kim und Wolf Das Spiel mit Scham und Erniedrigung

Ursel und Michael, Bad Herrenalb 24/7 in der Normalität, Session mit Intimpiercing

Axel Tüting Streng persönlich

Der Eintritt ist frei, eine kleine Spende in den „Klingelbeutel“ für die Technik und die Vorführrechte ist gern gesehen.

UnSchlagBar Nobistor 36, 22767 Hamburg
Tel.: +49(0)40-31795682
Web: http://www.un-schlagbar.de/
EMail: info@un-schlagbar.de

Für weitere Infos: EMail geli@schlagzeilen.com
Tel.: +49(0)40-313290

Quelle: SWL

Schlagzeilen-Kolumne: Das Spiel mit der Macht

Immer wieder gibt es diese vertrackten Diskussionen, wer denn nun innerhalb einer SM-Beziehung die wirkliche Macht hat. Vordergründig scheint ja alles klar zu sein: Das ist der Herr (oder die Herrin) und dort die Sklavin (oder der Sklave), die per Spielregel, Vertrag oder sonstiger Absprache verpflichtet ist, all das zu tun, was der Herr befiehlt.
Aber da gibt es ja noch ein paar mehr Ebenen: Zum einen wird ein Herr, der verantwortlich handelt, natürlich genau wissen, womit er seine Sklavin beglücken kann und das dann auch gezielt einsetzen. Da sie aber diejenige ist, nach deren Lust sich der Herr richtet, verändert …

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